Grüne Vorstösse in der Gemeinde - Archiv 2002

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Verlegung der Horwer Schützen nach Kriens

Archiv: 22. März 2002

Postulat der L20/SP Fraktion

Der Schiessplatz Allmend und seine Sanierung ist ein langatmiges, schwerfälliges Thema, welches lange als unbearbeitetes Dossier liegen geblieben ist. Nun drängt die Zeit.

Unbestritten ist, dass den Schützen eine gute Schiessmöglichkeit geboten werden muss. Aber auch die Bevölkerung muss vor Lärmemissionen geschützt werden und zwar nach den Regeln der heute gültigen Lärmschutzverordnung. Auf Grund dieser beiden Grundsätze stellt sich die Frage ob eine Schiessplatz der rundum von Wohnsiedlungen umgeben ist, in der heutigen Zeit sinnig ist.

Von der Stadt Luzern ist eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden, in welcher die Situation eingeschätzt und eine Umsiedelung der Luzerner Schützen in die Schiessanlagen von Kriens und Emmen geprüft wurde. Das Resultat: Eine Verteilung der Luzerner Schützen auf die beiden Schiesstände ist mit den entsprechenden Anpassungen machbar.

Obwohl sich der Horwer Gemeinderat an der letzten Einwohnerrats-Sitzung zur Zusammenlegung positiv geäussert hat, sind betreffend der beiden Horwer Schiessvereine und der Horwer Obligatorisch-Schützen noch keine konkreten Verhandlungen am laufen. Dies erstaunt uns umso mehr, weil die Variante der Verlagerung unserer Schützen lärmtechnisch, organisatorisch und finanziell Vorteile bringt.

In Anbetracht der heutigen Situation ist es in unseren Augen notwendig mit den Gemeinden Kriens und Littau (Eigentümer der Schiessanlage Stalden in Obernau) sofort und mit Nachdruck die Verhandlungen betreffend der Horwer Schützen zu starten.

Wir bitten den Gemeinderat zu prüfen, ob auf Grund der Vorzeichen eine Verlegung der Horwer Schützen nach Kriens möglich wäre und welche finanziellen Folgen dies hätte.